neues Ferienhaus

und wir fühlen uns richtig wohl.

Ein süßes Häuschen mit viel Platz für uns 4. Gestern abend schon mal ein kleines Ründchen mit den Hunden gedreht, was wir so gesehen haben gibt es hier schöne Möglichkeiten um mit den Hunden eine Runde zu drehen. Laut unserer Vermieterin sind wir in ca. 20 Minuten zu Fuß im nächsten Pub und wenn wir sagen, das wir hier wohnen, dann werden wir auch heimgefahren. Sprich wir können das irische Bier dann wohl genießen. Glaube zwar nicht, dass wir das ausprobieren werden, aber es ist gut zu wissen.

Heute haben wir noch etwas Sonne, ab morgen soll es laut Wetterbericht wieder schlechter werden, aber egal, wir genießen unsere Zeit.

Ach noch zu dem Häuschen, es liegen hier Orakel- und Tarotkarten ein Salbeibündel zum räuchern. Jipiiii genau meine Welt.

Auch unsere Hunde sind hier äußerst gechillt, wenn wir raus gehen um etwas die Sonne auf der Hollywoodschaukel zu genießen – wer mich kennt weiß wie sehr ich Hollywoodschaukeln liebe – ist das okay. Und wenn wir wieder das Haus betreten, werden wir noch nicht mal mehr begrüßt, weil die Herrschaften sind am chillen 😂

Merkt wie sich hier alle rundum wohlfühlen und es genißen wieder an so einem wundervollen in Irland zu sein?

Übrigens liegt unser Häuschen genau zwischen Listowl und Tralee.

Wir werden weiter berichten, was es hier schönes zu entdecken gibt, denn für dieses Haus, geht bereits heute eine klare Empfehlung raus.

Und wenn hier schon die Feen wohnen, was kann da schon schief gehen 💕❤️💕

Puh – es wird Zeit für einen Umzug

kurzes Lebenszeichen von uns.

Hier spinnt das Internet seit Donnerstag, mein Laptop hat kaum Zugriff aufs Internet und über das Handy ist es erschwerlich hier einen Beitrag zu erfassen. Daher ist es verdammt still hier gerade.

Aber Donnerstag geht es weiter in die Nähe von Tralee. Spätestens von dort werden wir uns wieder bei Euch regelmäßig melden. Und ich kann Euch sagen, hier schleicht gerade die Zeit vor sich hin.

Es geht uns gut – wir üben uns in Geduld – und warten was das Schicksal noch so für uns bereit hält.

Fühlt Euch alle gedrückt und an alle Rothenburger „Es lebe Rothenburg“ 🤣

Silvermines

Heute ging es eine kleine Runde auf den Silvermine-Gebirgszug, dieser hat seinen Namen von den zahlreichen Minen für Blei, Zink, Kupfer, Baryt und Silber. Und befindet sich in der Nähe von Nenagh.

Natürlich war es laut Beschreibung mal wieder eine leichte Strecke, also ich weiß nicht was daran leicht ist, wenn Du aus dem Auto aussteigst und erstmal 1 km schön steil und stetig bergauf laufen musst. Na ja egal wir sind oben angekommen. Sind ein kleines Ründchen mit den Hunden gelaufen und wieder nach unten. Es war nicht besonders spektakulär, da wir heute nicht so schönes Wetter hatten und daher die Sicht etwas eingeschränkt war, aber gelohnt hat es sich trotzdem.

Notiz für uns: Kniebandagen hat man nicht, damit sie im Ferienhaus liegen.
Das darf ich dann wieder die nächsten 2-3 Tage büßen.

Ansonsten war es eher ein faules Wochenende, da die Sonne sich hat blicken lassen (Freitag und Samstag) haben wir viel Zeit draußen verbracht und habe etwas Vitamin D getankt. Hier nutzt Du wirklich jede Sonnen-Sekunde aus, um raus zu gehen. Vor allem was wirklich faszinierend ist, Sonne draußen und sofort kurze Hosen-Wetter obwohl es mal gerade so um die 20 Grad hat. Durch den immer leicht wehenden Wind können wir, wir gehören ja nicht so den Sonnenanbetern, das sitzen in der Sonne dann auch gut aushalten bzw. wir genießen.

Auf den Bildern waren wir noch nicht oben, dass war die Aussicht vom Parklplatz.

Halbzeit in Killawardy/Tempelmore

noch 2 Wochen dann ziehen wir wie die Zigeuner (Gypsy) weiter.

Dann wird der Bus wieder gepackt und wir fahren Richtung County Kerry in die Nähe von Tralee und dann haben wir endlich das Meer wieder in der Nähe. Und hoffentlich für uns ein angenehmeres Umfeld. Ich möchte betonen, dass es für uns hier auf Dauer nicht passt. Das kann für jemand anderen schon wieder ganz anders aussehen.

Gestern waren wir etwas in Nenagh (ca. 30 km von hier). Ein schönes kleines Städtchen. Auf unserer Rundreise im September 2023 hatten wir hier in der Nähe übernachtet und waren zum Abendessen in Nenagh, aber das war es damals auch schon. Es ist wirklich ein schönes kleines verschlafenes Städtchen. Also durchaus auch mal einen Besuch wert.

Waterford steht demnächst auch noch auf dem Programm, dass mussten wir leider auf unserer Rundreise auf Grund von Zeitmangel leider von unserer Liste streichen, aber jetzt wird die Zeit genutzt und wir werden es uns ansehen.

Ansonsten sind wir dabei uns zu sortieren, ja uns. Auswandern ist nicht nur wir ziehen in ein anderes Land. Nein. Auswandern – ich glaube ich erwähnte es schon mal – ist auch ein riesen Stück Persönlichkeitsentwicklung. Du kommst hier außerhalb Deiner Komfortzone und den Gewohnheiten, die Du in der „alten “ Heimat so hattest relativ zügig wieder an Deine Grenzen, an alte Muster, an innere Kinder und Blockaden. Die inneren Kritiker schreien Dir wieder mal durch den Kopf und du fängst an Dich zu reflektieren und wieder an Dir zu arbeiten.

Daher muss ich einem Spruch recht geben:

egal, wie es ausgeht
und ob wir es schaffen,
allein, dass wir es versuchen,
ist schon ein Erfolg.

aktuelles – auch wenn es nicht neues gibt

Gestern war es hier nach 1,5 Wochen Regen, Nebel (kein Stück Himmer sichtbar) endlich mal wieder sonnig und angenehm warm.

Also ging es für uns und unsere Hunde Richtung „Devils Bite“ ca. 10 Minuten mit dem Auto von uns entfernt.

Auf dem Wanderparkplatz war schon mächtig was los. Nicht destotrotz haben wir beschlossen wir gehen hoch. Naja bis zur Hälfte (ca. 1,5 km stetig bergauf) dann haben wir umgedreht. Die Hunde waren am hecheln – Frauchen hatte kein Wasser dabei und kein Bach in der Nähe – und der Weg lag in der prallen (es war mittag) Sonne. Außerdem war gefühlt halb Tempelmore auf dem Devils Bite unterwegs. Kein Wunder, so wie wir dachte wahrscheinlich ganz Tempelmore. Endlich schönes Wetter also raus mit uns. Egal wir müssen hier ja noch 2,5 Wochen verweilen, da werden wir mal ein etwas kühleres Wetter unter der Woche bevorzugen und dann den Devils Bite besteigen.

Bilder:

Nr. 1 und 3 sind auf etwa der Hälfte des heutgien Anstiegs also nach ca. 800 Metern bergauf entstanden – schon mal eine geniale Aussicht.

Nr. 2 Dieses Tor wrde im 19. Jahrhundert von John Carden erbaut. In der Gegend gibt es auch zerstörte Gärten, die einst Teil des Carden-Hauses waren, das im 20. Jahrhundert abgerissen wurde.

Hätte, könnte, wollte

Ich habe gerade die Podcastfolge Nr. 94 von 100 von der lieben Carina Hillenbrand gehört und der hat mich heute zu diesem Beitrag inspiriert. Den Podcast „Spirits are calling“ findet ihr auf den bekannten Plattformen.

Sie hat das ausgesprochen, was ich bzw. wir hier seit Tagen, wenn nicht sogar Wochen fühlen, spüren und erkennen dürfen. Wenn Du für etwas brennst, Deinen Traum leben möchtest, dann hält dich nichts davon ab. Egal wie viele den Kopf schütteln, egal wie viele dir erklären möchten: „hättet ihr das besser planen können“ „hättet ihr es anders machen müssen/können“ Nein hätten wir nicht unser Punkt war jetzt bzw. Ende März 2024. Dass es gerade der beschissenste Zeitpunkt ever ist, um hier in Irland seßhaft zu werden – JA, ist es. Hält es uns gerade auf NEIN. Wissen wir wie es ausgehen wird NEIN. Aber wir werden es versuchen, weil wir es wollen, weil es UNSER Traum ist, weil wir dafür brennen – ach da gebe es noch so viele weils. Kommen wir gerade des öfteren an unsere Grenzen JA.

Aber heute morgen auf dem Weg zum Einkaufen hatten wir auch die Erkenntnis, dass wir schon so viel geschafft haben, dass wir von ganz unten – von unter null angefangen haben, dass wir schon öfters gedacht haben, das werden wir nie und nimmer schaffen. Und trotzdem haben wir es immer geschafft und zwar richtig gut geschafft. Weil wir immer, aber auch wirklich immer an uns geglaubt haben, an unsere Ziele und Träume geglaubt haben. Und wenn einer gestrauchelt ist und seinen „Blues“ hatte dann war der andere da, der ihn mal kurz in den A… getreten hat und gesagt hat „Ey wir schaffen das, wie immer!“ Und das ist was uns ausmacht.

Und nun zu den „hättet“:
Hätten wir von Deutschland aus uns hier ein Haus zur Miete oder eine Wohnung suchen können – NEIN – die Wohnsituation ist hier so bescheiden wie noch nie und mit Tieren noch schwerer. Auf eine Wohnung/Haus kommen ca. 300 Bewerber, da fallen all die Interessenten mit Haustieren schon mal gleich aus dem Raster, übrig bleiben von 300 gerade mal 5 Interessenten, die sich das Objekt ansehen dürfen. Und wir reden hier nicht von pillepalle Mieten wir reden hier von 1.500 Euro aufwärts für eine kleine Wohnung.

Hätten wir ein Haus von Deutschland aus hier kaufen können, bestimmt hätten wir das tun können, hätten wir dann gewusst, ob wir uns wirklich in dieser Gegend wohlfühlen werden? Hätten wir gewusst, ob es in dieser Gegend einen Job gibt? NEIN – das schlimmste wäre hier gewesen, ein Haus zu kaufen, in einer Gegend in der wir uns sowas von Unwohl fühlen und dann keinen Job genau in dieser Gegend zu finden. Und ich will jetzt nicht erwähnen mit welchem zeitlichen und finanziellen Aufwand, die Haussuche statt gefunden hätte. Her fliegen Haus oder Häuser anschauen – wir spulen jetzt schon km für km auf unseren alten Bus und sind direkt vor-Ort – dann daheim mitbieten, bis es uns zu teuer wird. Wir zahlen keine 145.000 Euro bei einem Startpreis von 95.000 Euro – ach und hier wird übrigens noch fleißig weitergeboten, also das ist noch nicht der Verkaufspreis – für ein 52 m² Haus ohne Garten, wo die Räume so bescheiden aufgeteilt sind, dass unser jetziges Ferienhaus ein Palast dagegen ist.

Hätten wir uns erst einen Job suchen können – sicherlich hätten wir das. Dann wären wir aber auch wieder an dem Punkt, dass wir ein Dach über den Kopf brauchen und dann aber ortsgebunden sind.

Also egal wie wir es gerade drehen und wenden – selbstverständlich denken auch wir darüber nach – hätten wir etwas anders tun können? – es bleibt irgendwie immer gleich, den Haken finden wir überall. Man kann das bis ins endlose spinnen, es wird nicht DIE Lösung geben. Wenn Du einen Traum hast, steh auf kämpfe dafür und geb nicht auf, weil es gerade mal nicht so läuft, wie Du es gerne hättest. Es wird niemand kommen und Dir den Traum auf einen silbernen Tablet servieren und sagen „viel Spaß mit Deinem Traum“. Ist es nicht viel schöner und befreiender seinen Traum selbst zu gestalten, dafür zu kämpfen, vielleicht auch mal auf der Stelle treten oder evtl. auch mal paar Schritte zurückzulaufen, aber wenn Du DEIN Ziel erreicht hast, dann kannst Du Dich feiern.

So eine Auswanderung besteht ja auch nicht nur aus Arbeit finden, ein Dach über den Kopf haben, seßhaft werden. Es hat auch viel mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu tun. Hier kommen wir an unsere Grenzen, auf alte Verhaltensmuster, auf unsere Blockaden und wir werden hier ausreichend getriggert. Wenn wir die Auswanderung also so betrachten, birgt sie auch ein potential zur Persönlichkeitsentwicklung. Wenn immer alles rund läuft, im alten Trott Tag ein Tag aus, wie um Himmels willen kann man sich da noch weiterentwickeln, außer man bemüht sich darum und reflektiert sich.

In diesem Sinne machen wir weiter, stecken die Zwischenziele um, aber ohne das große Ziel aus den Augen zu verlieren.

Was für ein Tag

Also heute ist ein komischer Tag.

Wir hatten heute einen Termin bei einem Makler hier vor-Ort, einfach mal zum kennenlernen und klären, an was wir so interesse hätten – so war auf jeden Fall der Kontakt per E-Mail. Also kamen wir da heute an und wir unterhalten uns und klären, was wir gerne hätten und zu welchem Preis wir kaufen würden. Und dann haben wir auf einmal einen Zettel mit 3 Adressen und 3 Schlüssel in der Hand und die Aussage „Wenn sie die Häuser angeschaut haben, dann bringen Sie die Schlüssel zurück und dann sehen wir weiter“ Ja ne is klar.

Also wir los gedüst das erste Haus hätte schon unseren Ansprüchen entsprochen, nur leider wurde hier mittlerweile so hoch geboten, das es außerhalb unseres momentanen Budgets liegt. Naja egal! Die anderen beiden Häuser – was soll ich sagen – bei einem waren wir uns schon fast einig, dass wir gar nicht erst rein gehen, haben es dann doch gewagt, hätten wir uns aber auch schenken können. Das hätten wir kernsanieren müssen, wobei ein Abriss wahrscheinlich günstiger gekommen wäre. Und das dritte lag dann mitten in der Stadt, direkt neben dem Bahnhof, naja also auch nicht unsere bevorzugte Gegend. Wir suchen weiter – irgendwann steht es da unser Haus zu unserem Preis und wartet auf uns 😉

Übrigens nach dem ersten Haus ging unsere Servolenkung nicht mehr – ganz prima – Alex hat mir ganz leid getan, fahrt mal einen VW-T4-Bus ohne Servolenkung und parkt damit aus. Und dann tropfte auch noch Öl raus. Sprich der Schlauch für das Öl für die Servolenkung war defekt. GANZ PRIMA

Alex ist später in die Stadt zu einer Werkstatt gefahren, da unser Bus ja nicht das aktuellste Objekt ist, hatte dieser natürlich keinen Ersatzschlauch, der war nämlich defekt, also hat er Alex an jemanden verwiesen, der solche Schläuche als Ersatzteil verkauft. Der hatte aber auch keinen Schlauch, aber er hat jetzt mit Alex zusammen zwei Stunden rumgebastelt und hat einen neuen Schlauch Marke „Eigenbau“ in unseren Bus gebaut. Und was ich schon öfters mal gelesen habe, irische Werkstätten verrechnen nicht immer etwas für die Reparatur. Und es ist tatsächlich so. Wir würden es ja zahlen, aber sie verlangen einfach nichts. 💕❤️💕❤️

Also die gute Nachricht des Tages, der Bus ist wieder fahrtauglich.

Ach und nach den Besichtigungen fahren wir wieder in die Stadt zum Makler, an einer Kreuzung winkt uns jemand zu und schaut so Richtung Motorhaube und wir denken nur „oh mann was denn nun“ und lassen das Fenster runter und da steht ein junger Mann freut sich seines Lebens und erklärt uns auf bestem Deutsch und leicht bayrischen Akzent, dass er mal 9 Jahr in Regensburg gelebt hat und jetzt wieder nach Irland zurückgekehrt ist. Wie der sich gefreut hat – da vergisst Du mal ganz schnell alles um Dich rum und freust Dich einfach mit.

Trotz allem ist unsere Resümee des Tages, dass es uns hier in dieser Ecke Irlands nicht gefällt, es ist nicht UNSERE Ecke. Seit dem wir hier sind, sind wir schlecht gelaunt und ungenießbar. Wir fühlen uns einfach nicht wohl hier – ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll – es ist auch nicht das Haus, sondern die Umgebung, die Städte alles so naja halt nichts für uns. Die Gegend um Macroom hat sich angefühlt nach angekommen sein und hier da freust Dich schon auf den Umzug in die neue Unterkunft. Aber auch das gehört dazu, wie willst Du wissen wo Du dich wohlfühlst, wenn Du nicht erfährst wie es sich unwohl anfühlt. Es gibt das eine nicht ohne das andere. Es gibt keinen Tag ohne Nacht – es gibt kein männlich ohne weiblich – kein hell ohne dunkel etc.

Hauptsache ich kann mir meine irische Handynummer seit dem ersten Tag merken, meine deutsche Handynummer, weiß ich nach X-Jahren noch nicht auswendig.

In diesem Sinne wünschen wir Euch einen wunderschönen Abend.

DUSCH-Erlebnis

Also duschen ist hier ein Erlebnis.

Während Du in der Dusche stehst könntest Du zeitgleich Dir die Zähne am Waschbecken putzen oder vielleicht auch Dein Tages-Make-up auftragen. Könnte also auch als zeitsparendes duschen durchgehen. Naja wir sind da zum Glück nicht so anspruchsvoll, aber trotzdem möchten wir die nachfolgenden Bilder mit Euch teilen.

Ach und was ich total vergessen habe, bevor wir das Heiß-Wasser überhaupt nutzen können – gilt übrigens auch für das Geschirrspülen – musst Du vorher den Strom für den Boiler anschalten, damit Du dann nach 15 Minuten das Dusch-Erlebnis überhaupt vollziehen kannst.

Reguliert wird das ganze dann über diese tolle Einheit oberhalb unseres Duschgels.
Man schalte die Apparatur ein kann dann unterschiedliche Temperaturen einstellen und auch die Intensenität des Duschstrahls regulieren. Andere Länder andere Duschen 🤣😂

Lebenszeichen

Hallo Ihr lieben, wir sind gut in unserer neuen Unterkunft angekommen. Eigentlich war ja der Plan, dass wir versuchen hier einen Monat zu verlängern, laut Belegungsplan wäre es auch möglich gewesen, nur als wir das Ferienhaus besichtigt hatten, wurde der Plan ganz schnell geändert. Es ist wahnsinnig eng hier für uns vier. Nur so als Beispiel Küche, Wohnzimmer und Esszimmer sind ein Raum ca. 13 qm – also voll der Tanzsaal. Und wir haben keine Schoßhunde – auch wenn unser Bruno das immer meint. Egal nach dem ersten Schock, werden wie es uns wie immer sau gemütlich machen.

Auf alle Fälle haben wir gestern dann schon mal ein Ferienhaus für den Monat Juni gebucht, denn sollten wir ein Haus zum Kaufen finden, dann kann die Kaufabwicklung in Irland schon mal seine 3 – 5 Monate Zeit beanspruchen. Wir sind gerade Nomaden oder Heimatlose oder Zigeuner – keine Ahnung wie man das nennen könnte.

Und was ich hier mal erwähnen muss: Unsere Hunde sind der Hammer, wir sind super duper stolz auf die 2 Chaoten alles aber auch wirklich alles machen sie mit. Sie bleiben brav auch mal alleine, wenn wir mal nur kurz zum einkaufen fahren, auch den Umzug haben sie wie immer gewuppt. Neue Umgebung alles egal, Hauptsache wir sind alle zusammen, dieses Gefühl vermitteln sie uns gerade.

Ach und der Vermieter hier – naja bei mir ist er unten durch – hat er mir doch allen ernstes vorgeschlagen, ich könnte unsere Hunde in die Scheune sperren, wenn sie mal alleine bleiben sollen. Holla – da musste ich schon einmal kurz atmen – gut er hat Angst das sie irgendwas zerstören könnten, verstehe ich auch irgendwie, trotzdem für uns ein unding. Ich glaube da war noch nicht mal ein Fenster in dieser besagten Scheune.

Heute sind wir erstmal hier in Ruhe angekommen und am Wochenende wird fleißig weiter nach Häusern gesucht. Ab Montag kann es dann ja wieder mit Besichtigungen los gehen. Also wieder durch die Gegend düsen – wir spulen hier ganz schön Kilometer auf unseren doch schon sehr betagten Bus, aber was soll ich sagen er läuft und läuft und wird das auch noch länger tun. Braver Bus 😂

So Ihr lieben das war es mal für heute von uns, bis demnächst und schickes Wochenende.

Tanja & Alex

Morgen ziehen wir weiter – Empfehlung für die Unterkunft inklusive!

heute ist dann unsere letzte Nacht hier in der Fishing Lodge, Tir na Spideoga.

Wir können Euch die Unterkunft hier wärmstens empfehlen. Unser Haus war sehr schön und hatte alles was man so braucht. Die Lage ist für uns herrlich, schön ruhig und etwas abgelegen. Siggi und Greg sind super nette Gastgeber. Und wer gerne angelt, kann hier bei Greg ein Boot für den See chartern und zum Hecht angeln rausfahren.

Macroom hat 3 große Supermärkte und auch eine hervoragende Metzgerei und auch einen Fischladen, in beiden haben wir sehr leckere Sachen eingekauft. In Cork seit ihr in ca. 1 Stunde und ans Meer ist es auch ca. 1 Stunde, wenn überhaupt. Also eigentlich für jeden etwas dabei.

Zum wandern eignet sich hervorragend der – na ratet mal – genau der „Gougane Barrra Forrest Park“. Wir haben gerade unsere Abschiedsrunde dort mit den Hunden gedreht.
Von super anstregend bis richtig easy ist für jedes Läuferherz etwas dabei und wirklich so wunderschön.

Ich denke mal, dass es hier morgen ruhig bleibt und wir uns frühestens am Freitag wieder lesen werden.

Genießt Euren Abend – wir lesen uns 💕

Ach wenn ihr besondere Fragen habt oder zu einem bestimmten Thema gerne einen Beitrag hättet, dann teilt uns das doch einfach kurz mit. Unsere Mail-Adressen findet ihr in den Kontakten.