die Hunde fühlen sich auch wohl hier

Wenn Du kurz draußen warst und dann wieder rein kommst und folgendes vorfindest:

Jetzt werdet Ihr denken, naja ist ein leerer Flur, was soll mir das jetzt sagen.
Naja ein leerer Flur OHNE Hunde 😉. In Deutschland war das normal, auch in Macroom in dem Ferienhaus war es üblich, aber in Tempelmore war das nicht der Fall.

Bin dann mal Richtung Küche geschlichen und wen fand ich da?

BRUNO tiefenentspannt auf seiner Decke schlafen.

Im nächsten Zimmer, ein ähnliches Bild 🤣

LUNA tiefenentspannt auf der Couch.

Ach ich liebe die beiden – Freuen uns sehr, dass es auch den Hunden hier sichtlich besser geht.

Aber bei solch einem schönen Feengarten vor der Haustür, kann es hier allen nur gut gehen.

Kreativ sein

Heute schönstes Wetter – ja ihr seht richtig hier steht eine Palme im Garten 😉

Gleich mal etwas kreativ gewesen und paar Schlüsselanhänger gemacht.

Unsere Hunde werden seltsam 🤣 ich glaube die irische Luft bekommt Ihnen nicht

BRUNO

muss sich seit neuestem beim Sch…. verstecken.
In Tempelmore, also der letzten Unterkunft, hatte Bruno einen Sch….-Platz für sich auserkoren. Und da musste ich dann jeden Abend mit ihm hin laufen, dann konnte er sein kleines Rübchen schön im Busch verstecken, weil wenn ich niemanden sehe, sieht mich auch keiner.

Und wehe er ist mal ausversehen 2 cm daneben eingeparkt, rückwärts wieder raus um den Kopf an der richtigen Stelle einzuparken. Naja wen er es braucht.

LUNA

Die Hunde-Dame, die sich schon gern mal auf der Couch oder im Bett breit macht, hauptsache bequem, saß doch tatsächlich vor kurzem auf einem Stuhl 🤣 Ja auf einem Stuhl, der weder bequem noch kuschelig war. Keine Ahnung was sie da geritten hat, aber ein Foto musste sein. Glücklich schaut sie auch nicht gerade aus aber gut, wenn Frau das braucht.

aber es gibt beide auch in „NORMAL“

ich war im Paradies

ach ja was war das gerade herrlich.

Ich habe einen Wolle-Laden gefunden – einen richtig genialen 🤪

Auf Grund des schlechten Wetter – es regnet – sind wir etwas schneller durch die Innenstadt gelaufen, aber wir haben festgestellt, dass müssen wir mal bei besserem Wetter in Ruhe nochmal machen.

So eine schöne Stadt, also was wir bis jetzt so gesehen haben.
Wenn wir Tralee mal ausfühlich besichtigt haben, kommt 100 % hier ein kleiner oder vielleicht auch ein größerer Bericht rein.

Auf alle Fälle bin ich erstmal eingedeckt mit etwas Sockenwolle und Bändchengarn um weitere Körbe herstellen zu können. Die ersten Versuche, die ihr bereits im BrunoMoon-Creativ-Shop sehen könnt, sind aus Makrameegarn. Ich bin gespannt wie die Körbe mit Bändchengarn werden.

Ach und am Dienstag kamen ja auch endlich unsere Kartons in Cork an – morgens um 8 Uhr standen wir in Cork und haben auf den LKW gewartet. Auf alle Fälle habe ich mir da schon mal meine aus Deutschland mit gebrachte Sockenwolle rausgesucht und Alex hat sich sein Angelzubehör geschnappt. Und was soll ich euch sagen, es fühlt sich richtig gut an, dass jetzt all unser Hab und Gut in Irland ist. Wir sind nun vollständig.

Wir = 2 Hunde, 48 Kartons, Alex und ich 🤣

Wir werden es uns jetzt mal bei einer leckeren Tasse Tee gemütlich machen.

Schicken Samstag für Euch 💕

neues Ferienhaus

und wir fühlen uns richtig wohl.

Ein süßes Häuschen mit viel Platz für uns 4. Gestern abend schon mal ein kleines Ründchen mit den Hunden gedreht, was wir so gesehen haben gibt es hier schöne Möglichkeiten um mit den Hunden eine Runde zu drehen. Laut unserer Vermieterin sind wir in ca. 20 Minuten zu Fuß im nächsten Pub und wenn wir sagen, das wir hier wohnen, dann werden wir auch heimgefahren. Sprich wir können das irische Bier dann wohl genießen. Glaube zwar nicht, dass wir das ausprobieren werden, aber es ist gut zu wissen.

Heute haben wir noch etwas Sonne, ab morgen soll es laut Wetterbericht wieder schlechter werden, aber egal, wir genießen unsere Zeit.

Ach noch zu dem Häuschen, es liegen hier Orakel- und Tarotkarten ein Salbeibündel zum räuchern. Jipiiii genau meine Welt.

Auch unsere Hunde sind hier äußerst gechillt, wenn wir raus gehen um etwas die Sonne auf der Hollywoodschaukel zu genießen – wer mich kennt weiß wie sehr ich Hollywoodschaukeln liebe – ist das okay. Und wenn wir wieder das Haus betreten, werden wir noch nicht mal mehr begrüßt, weil die Herrschaften sind am chillen 😂

Merkt wie sich hier alle rundum wohlfühlen und es genißen wieder an so einem wundervollen in Irland zu sein?

Übrigens liegt unser Häuschen genau zwischen Listowl und Tralee.

Wir werden weiter berichten, was es hier schönes zu entdecken gibt, denn für dieses Haus, geht bereits heute eine klare Empfehlung raus.

Und wenn hier schon die Feen wohnen, was kann da schon schief gehen 💕❤️💕

Puh – es wird Zeit für einen Umzug

kurzes Lebenszeichen von uns.

Hier spinnt das Internet seit Donnerstag, mein Laptop hat kaum Zugriff aufs Internet und über das Handy ist es erschwerlich hier einen Beitrag zu erfassen. Daher ist es verdammt still hier gerade.

Aber Donnerstag geht es weiter in die Nähe von Tralee. Spätestens von dort werden wir uns wieder bei Euch regelmäßig melden. Und ich kann Euch sagen, hier schleicht gerade die Zeit vor sich hin.

Es geht uns gut – wir üben uns in Geduld – und warten was das Schicksal noch so für uns bereit hält.

Fühlt Euch alle gedrückt und an alle Rothenburger „Es lebe Rothenburg“ 🤣

Silvermines

Heute ging es eine kleine Runde auf den Silvermine-Gebirgszug, dieser hat seinen Namen von den zahlreichen Minen für Blei, Zink, Kupfer, Baryt und Silber. Und befindet sich in der Nähe von Nenagh.

Natürlich war es laut Beschreibung mal wieder eine leichte Strecke, also ich weiß nicht was daran leicht ist, wenn Du aus dem Auto aussteigst und erstmal 1 km schön steil und stetig bergauf laufen musst. Na ja egal wir sind oben angekommen. Sind ein kleines Ründchen mit den Hunden gelaufen und wieder nach unten. Es war nicht besonders spektakulär, da wir heute nicht so schönes Wetter hatten und daher die Sicht etwas eingeschränkt war, aber gelohnt hat es sich trotzdem.

Notiz für uns: Kniebandagen hat man nicht, damit sie im Ferienhaus liegen.
Das darf ich dann wieder die nächsten 2-3 Tage büßen.

Ansonsten war es eher ein faules Wochenende, da die Sonne sich hat blicken lassen (Freitag und Samstag) haben wir viel Zeit draußen verbracht und habe etwas Vitamin D getankt. Hier nutzt Du wirklich jede Sonnen-Sekunde aus, um raus zu gehen. Vor allem was wirklich faszinierend ist, Sonne draußen und sofort kurze Hosen-Wetter obwohl es mal gerade so um die 20 Grad hat. Durch den immer leicht wehenden Wind können wir, wir gehören ja nicht so den Sonnenanbetern, das sitzen in der Sonne dann auch gut aushalten bzw. wir genießen.

Auf den Bildern waren wir noch nicht oben, dass war die Aussicht vom Parklplatz.

Halbzeit in Killawardy/Tempelmore

noch 2 Wochen dann ziehen wir wie die Zigeuner (Gypsy) weiter.

Dann wird der Bus wieder gepackt und wir fahren Richtung County Kerry in die Nähe von Tralee und dann haben wir endlich das Meer wieder in der Nähe. Und hoffentlich für uns ein angenehmeres Umfeld. Ich möchte betonen, dass es für uns hier auf Dauer nicht passt. Das kann für jemand anderen schon wieder ganz anders aussehen.

Gestern waren wir etwas in Nenagh (ca. 30 km von hier). Ein schönes kleines Städtchen. Auf unserer Rundreise im September 2023 hatten wir hier in der Nähe übernachtet und waren zum Abendessen in Nenagh, aber das war es damals auch schon. Es ist wirklich ein schönes kleines verschlafenes Städtchen. Also durchaus auch mal einen Besuch wert.

Waterford steht demnächst auch noch auf dem Programm, dass mussten wir leider auf unserer Rundreise auf Grund von Zeitmangel leider von unserer Liste streichen, aber jetzt wird die Zeit genutzt und wir werden es uns ansehen.

Ansonsten sind wir dabei uns zu sortieren, ja uns. Auswandern ist nicht nur wir ziehen in ein anderes Land. Nein. Auswandern – ich glaube ich erwähnte es schon mal – ist auch ein riesen Stück Persönlichkeitsentwicklung. Du kommst hier außerhalb Deiner Komfortzone und den Gewohnheiten, die Du in der „alten “ Heimat so hattest relativ zügig wieder an Deine Grenzen, an alte Muster, an innere Kinder und Blockaden. Die inneren Kritiker schreien Dir wieder mal durch den Kopf und du fängst an Dich zu reflektieren und wieder an Dir zu arbeiten.

Daher muss ich einem Spruch recht geben:

egal, wie es ausgeht
und ob wir es schaffen,
allein, dass wir es versuchen,
ist schon ein Erfolg.

aktuelles – auch wenn es nicht neues gibt

Gestern war es hier nach 1,5 Wochen Regen, Nebel (kein Stück Himmer sichtbar) endlich mal wieder sonnig und angenehm warm.

Also ging es für uns und unsere Hunde Richtung „Devils Bite“ ca. 10 Minuten mit dem Auto von uns entfernt.

Auf dem Wanderparkplatz war schon mächtig was los. Nicht destotrotz haben wir beschlossen wir gehen hoch. Naja bis zur Hälfte (ca. 1,5 km stetig bergauf) dann haben wir umgedreht. Die Hunde waren am hecheln – Frauchen hatte kein Wasser dabei und kein Bach in der Nähe – und der Weg lag in der prallen (es war mittag) Sonne. Außerdem war gefühlt halb Tempelmore auf dem Devils Bite unterwegs. Kein Wunder, so wie wir dachte wahrscheinlich ganz Tempelmore. Endlich schönes Wetter also raus mit uns. Egal wir müssen hier ja noch 2,5 Wochen verweilen, da werden wir mal ein etwas kühleres Wetter unter der Woche bevorzugen und dann den Devils Bite besteigen.

Bilder:

Nr. 1 und 3 sind auf etwa der Hälfte des heutgien Anstiegs also nach ca. 800 Metern bergauf entstanden – schon mal eine geniale Aussicht.

Nr. 2 Dieses Tor wrde im 19. Jahrhundert von John Carden erbaut. In der Gegend gibt es auch zerstörte Gärten, die einst Teil des Carden-Hauses waren, das im 20. Jahrhundert abgerissen wurde.

Hätte, könnte, wollte

Ich habe gerade die Podcastfolge Nr. 94 von 100 von der lieben Carina Hillenbrand gehört und der hat mich heute zu diesem Beitrag inspiriert. Den Podcast „Spirits are calling“ findet ihr auf den bekannten Plattformen.

Sie hat das ausgesprochen, was ich bzw. wir hier seit Tagen, wenn nicht sogar Wochen fühlen, spüren und erkennen dürfen. Wenn Du für etwas brennst, Deinen Traum leben möchtest, dann hält dich nichts davon ab. Egal wie viele den Kopf schütteln, egal wie viele dir erklären möchten: „hättet ihr das besser planen können“ „hättet ihr es anders machen müssen/können“ Nein hätten wir nicht unser Punkt war jetzt bzw. Ende März 2024. Dass es gerade der beschissenste Zeitpunkt ever ist, um hier in Irland seßhaft zu werden – JA, ist es. Hält es uns gerade auf NEIN. Wissen wir wie es ausgehen wird NEIN. Aber wir werden es versuchen, weil wir es wollen, weil es UNSER Traum ist, weil wir dafür brennen – ach da gebe es noch so viele weils. Kommen wir gerade des öfteren an unsere Grenzen JA.

Aber heute morgen auf dem Weg zum Einkaufen hatten wir auch die Erkenntnis, dass wir schon so viel geschafft haben, dass wir von ganz unten – von unter null angefangen haben, dass wir schon öfters gedacht haben, das werden wir nie und nimmer schaffen. Und trotzdem haben wir es immer geschafft und zwar richtig gut geschafft. Weil wir immer, aber auch wirklich immer an uns geglaubt haben, an unsere Ziele und Träume geglaubt haben. Und wenn einer gestrauchelt ist und seinen „Blues“ hatte dann war der andere da, der ihn mal kurz in den A… getreten hat und gesagt hat „Ey wir schaffen das, wie immer!“ Und das ist was uns ausmacht.

Und nun zu den „hättet“:
Hätten wir von Deutschland aus uns hier ein Haus zur Miete oder eine Wohnung suchen können – NEIN – die Wohnsituation ist hier so bescheiden wie noch nie und mit Tieren noch schwerer. Auf eine Wohnung/Haus kommen ca. 300 Bewerber, da fallen all die Interessenten mit Haustieren schon mal gleich aus dem Raster, übrig bleiben von 300 gerade mal 5 Interessenten, die sich das Objekt ansehen dürfen. Und wir reden hier nicht von pillepalle Mieten wir reden hier von 1.500 Euro aufwärts für eine kleine Wohnung.

Hätten wir ein Haus von Deutschland aus hier kaufen können, bestimmt hätten wir das tun können, hätten wir dann gewusst, ob wir uns wirklich in dieser Gegend wohlfühlen werden? Hätten wir gewusst, ob es in dieser Gegend einen Job gibt? NEIN – das schlimmste wäre hier gewesen, ein Haus zu kaufen, in einer Gegend in der wir uns sowas von Unwohl fühlen und dann keinen Job genau in dieser Gegend zu finden. Und ich will jetzt nicht erwähnen mit welchem zeitlichen und finanziellen Aufwand, die Haussuche statt gefunden hätte. Her fliegen Haus oder Häuser anschauen – wir spulen jetzt schon km für km auf unseren alten Bus und sind direkt vor-Ort – dann daheim mitbieten, bis es uns zu teuer wird. Wir zahlen keine 145.000 Euro bei einem Startpreis von 95.000 Euro – ach und hier wird übrigens noch fleißig weitergeboten, also das ist noch nicht der Verkaufspreis – für ein 52 m² Haus ohne Garten, wo die Räume so bescheiden aufgeteilt sind, dass unser jetziges Ferienhaus ein Palast dagegen ist.

Hätten wir uns erst einen Job suchen können – sicherlich hätten wir das. Dann wären wir aber auch wieder an dem Punkt, dass wir ein Dach über den Kopf brauchen und dann aber ortsgebunden sind.

Also egal wie wir es gerade drehen und wenden – selbstverständlich denken auch wir darüber nach – hätten wir etwas anders tun können? – es bleibt irgendwie immer gleich, den Haken finden wir überall. Man kann das bis ins endlose spinnen, es wird nicht DIE Lösung geben. Wenn Du einen Traum hast, steh auf kämpfe dafür und geb nicht auf, weil es gerade mal nicht so läuft, wie Du es gerne hättest. Es wird niemand kommen und Dir den Traum auf einen silbernen Tablet servieren und sagen „viel Spaß mit Deinem Traum“. Ist es nicht viel schöner und befreiender seinen Traum selbst zu gestalten, dafür zu kämpfen, vielleicht auch mal auf der Stelle treten oder evtl. auch mal paar Schritte zurückzulaufen, aber wenn Du DEIN Ziel erreicht hast, dann kannst Du Dich feiern.

So eine Auswanderung besteht ja auch nicht nur aus Arbeit finden, ein Dach über den Kopf haben, seßhaft werden. Es hat auch viel mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu tun. Hier kommen wir an unsere Grenzen, auf alte Verhaltensmuster, auf unsere Blockaden und wir werden hier ausreichend getriggert. Wenn wir die Auswanderung also so betrachten, birgt sie auch ein potential zur Persönlichkeitsentwicklung. Wenn immer alles rund läuft, im alten Trott Tag ein Tag aus, wie um Himmels willen kann man sich da noch weiterentwickeln, außer man bemüht sich darum und reflektiert sich.

In diesem Sinne machen wir weiter, stecken die Zwischenziele um, aber ohne das große Ziel aus den Augen zu verlieren.