Wetter

Gestern hatten wir hier orkanartige Windböen. Holla die Waldfee war das ein Wind gepaart mit Regen. Gestern konntest Du so gut wie gar nicht vor die Tür. Am späten Nachmittag haben wir dann aber einen etwas längeren sonnigen Abschnitt dazu genutzt uns und die Hunde bei einem kleinen Spaziergang (ca. 4 km) durchzulüften – durchzuwehen trifft es besser 😂

Ansonsten waren wir fleißig auf x-erdenklichen Internetseiten von Maklern unterwegs und haben uns Häuser angeschaut. Heute wurden dann noch unsere Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand gebracht.

Was wir dringend benötigen ist eine irische Telefonnummer, also werden wir am Montag uns erstmal eine Sim-Karte für Irland besorgen.

Montag geht es auch ins citizen information office, hier finden wir Unterstützung bei der Wohungs/Haus suche und auch wie wir eine dringend benötigte PPS-Nummer beantragen können.

Von daher gibt es heute eher weniger zu berichten – wir wünschen Euch noch einen wunderschönen Rest-Sonntag wir drehen mal ne kleine runde mit den Hunden bevor wir uns unser Abendessen zubereiten.

Ach an alle Raucher: Irland hat utopische Zigarretten Preise – 1 Schachtel (20 Zigaretten) kosten mal schlappe 17 Euro / 1 Päcken Tabak mit 30 g Inhalt Kostenpunkt: 25 Euro. Aufhören macht sich hier durchaus bezahlt.

Gummistiefel & Regenmantel

Wenn man nach Irland auswandert ist einem durch aus bewusst, dass es hier etwas mehr Regentage als in Deutschland gibt.
Da näht man sich mal einen schönen knall gelben Regenmantel und packt auf alle Fälle die Gummistiefel und die Regenhose ein. Denn wir haben ja Hunde mit denen müssen wir bei Wind und Wetter raus. Als Hundebesitzer ist man da schon gut ausgestattet.

Dann ist man so im Packwahn und verpackt alles fleißig in Kartons, damit diese dann von der Spedition im Lager in Ansbach abgeholt werden können. Für die Anfangszeit, bis unsere Kartons nach Irland gebracht werden, packt man einen Koffer mit dem nötigsten.
Ergo eigentlich sollte man dann hier, wenn man das Wetter berücksichtigt dann auch den Regenmantel, Regenhose und Gummistiefel einpacken! Würde total Sinn machen.

Was mach ich?

Ich packe die besagten Sachen in einen Karton und schaffe selbigen ins Lager nach Ansbach. Und was soll ich sagen, es regnet hier seit 2 Tagen und das nicht gerade wenig, ein paar nasse Hosen und auf der Heizung getrocknete Schuhe später muss ich sagen, dass war so nicht geplant. Egal – es ist wie es ist. Sobald unsere Kartons (im Mai) ankommen werde ich dann wohl mal den besagten Karton mit meinen Regensachen suchen und in meinen Koffer packen. Oder ich kaufe mir in der Zwischenzeit auf alle Fälle mal paar Gummmistiefel. Eine Regenjacke hatte ich ja zum Glück auf der Reise nach Irland an.

Auf dem Bild seht ihr den besagten Regenmantel bei dem ich mit Gummistiefeln noch nicht mal unbedingt ne Regenhose bräuchte.

Ich bin nicht perfekt aber ich mag mich ❤️

Mieten oder Kaufen

das ist hier die Frage oder auch eigentlich nicht.

MIETEN: Die Mieten für Häuser oder auch Wohnungen sind so hoch wie noch nie. Auf Grund des Flüchtlingsstroms der auch vor Irland nicht haltgemacht hat, kann man schon von einer Wohnungsnot sprechen. Monatsmieten ab 2.000 Euro/Monat sind hier normal. Auf jede ausgeschriebene Wohnung oder Haus kommen knapp 300 Bewerber und wenn Du so wie wir mit Hund unterwegs bist, dann hast Du absolut keine Chance in die engere Wahl zu kommen.

MIETEN fällt dann mal aus oder das Glück ist uns mehr als gut gesinnt.

KAUFEN: tja wir sind bereits fleißig dabei das Internet nach Objekten zu durchforsten. Ein Haus haben wir auch schon besichtigt: 195.000 Euro für ein 80 m² Haus mit feuchten teils schimmligen Wänden – naja so eilig haben wir es dann nun auch wieder nicht. Auf alle Fälle haben wir uns für den Monat Mai in ein anderes Ferienhaus eingemietet.

KAUFEN wird wohl die einzige Option für uns und unsere 2 Hunde sein.

Man kauft auch in Irland nicht von heute auf morgen ein Haus. Ab Mai geht hier die Saison los, also längerfristig dann ein Ferienhaus anzumieten, wird dann wahrscheinlich auch langsam zum Problem.

Aber halten uns Probleme auf – NEIN – Probleme sind da um gelöst zu werden.

Ich mein „HALLO“ wir sind seid gestern eine Woche hier auf der grünen Insel unterwegs und sind die Ungeduld in Person. Aber da wir uns hier nicht zurecht finden müssen – gefühlt leben wir schon immer hier – müssen wir uns immer wieder mal gegenseitig daran erinnern, dass nach einer Woche es schier unmöglich ist, bereits ein Haus gekauft oder auch gemietet zu haben, geschweige denn ein Bewerbungsverfahren durchlaufen zu haben.

Also das ich Frau UNGEDULD bin, wusste ich schon vor Irland und jetzt aber auch Herr ich bin die Ruhe selbst und mich bringt so schnell nichts aus der Ruhe anfängt ungeduldig zu werden, dass ist dann neu.

Entweder finden wir ein Haus oder wir wohnen weiter in Ferienhäusern oder wir schlafen im Bus (genau deswegen haben wir ja den Bus gekauft) oder kaufen einen Wohnwagen wir werden es sehen. Für die nächsten 7 Wochen ist erstmal Unterkunftstechnisch alles geregelt.

Was wichtig ist – es geht uns gut und wir wissen immer noch beide, dass das der richtige Schritt für uns war. Wir vertrauen weiterhin dem Prozess.

Foto aufgenommen im Gougane Barra Nationalpark, in dem wir heute mit den Hunden noch etwas gelaufen sind. Es ist heute hier verdammt windig und morgen soll es noch stürmischer werden. Warten wir es ab.

alles etwas anders hier in Irland

andere Länder andere Sitten – so hat jedes Land seine Besonderheiten.

An vielen Tankstellen – ich würde mal schätzen, dass dies in jeder größeren Ortschaft der Fall ist – findet man solche Waschautomaten und Wäschetrockner zum Wäsche waschen.

Ja richtig gelesen, hier kann man jederzeit seine Wäsche an der Tankstelle waschen. Für uns einfach nur genial. Unser derzeitiges Ferienhaus hat keine Waschmaschine und so werden wir wohl in den nächsten Wochen regelmäßig an der Tankstelle in Macroom zu finden sein um dort unsere Wäsche zu waschen. Wäscheständer hatte ich zum Glück im Bus, trocknen kann ich also daheim.

Aber was in Deutschland wirklich rar gesäet ist sind ja nun wirklich Waschsalons. Da finde ich dieses System hier schon genial. Es sind Industriewaschmaschinen, das heißt eine Maschine Wäsche dauert ca. 30 Minuten, da kann man mal ganz entspannt etwas lesen oder etwas in der Stadt erledigen.

Bild ist am Ostermontag, 1. April 2024, entstanden.

Ja hier haben die Geschäfte – also die größeren Supermarktketten – 7 Tage die Woche geöffnet. Zwar Sonntags oder Feiertags zu geänderten Öffnungszeiten, aber eine Öffnungszeit am Sonntag von 9 bis 21 Uhr finde ich dann schon stattlich. „Normale“-Öffnungszeit ist von 8 bis 22 Uhr. Also Stress beim Einkaufen hat man hier so überhaupt nicht. Und am Ostermontag, war da nicht wenig los.

Und dann der Nationalstolz, den triffst Du schon am Eingang vom Supermarkt.

Auf unserer Butter steht zum Beispiel „Milk from irish grass feed cows“

Finde ich mega – Du merkst hier das die Iren zu ihrem Land stehen.

In Gedenken an SAM – verstorben 05.02.2024

Heute war ein sehr emotionaler Tag oder soll ich lieber schreiben, es ist ein emotionaler Tag ?
Beim Schreiben dieser Zeilen kommen mir schon wieder die Tränen.

Wir haben zu unserem Sam vor der Auswanderung immer gesagt „Du musst noch aushalten, Du musst noch mindestens einmal im Atlantik schwimmen“ Als waschechter Labrador hat er Wasser geliebt.

Dann mussten wir ihn aber urplötzlich am 05.02.2024 schweren Herzens wegen einem geplatzten Milztumor über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Und auf der Heimfahrt vom Tierarzt haben wir beschlossen es wird ein Bild von Sam ausgedruckt und dieses wird dann bei der Fährüberfahrt in den Atlantik geworfen, so dass unser Sam noch ein letztes Mal in sein geliebtes Wasser kommt.

Da die Fährüberfahrt alles andere als berauschend war und ich von 28 Stunden Überfahrt ca. 20 Stunden im Bett verbrachte, weil nur so der Wellengang für mich erträglich war, konnten wir dieses Versprechen auf der Überfahrt nicht einlösen.

Aber es wären nicht wir, wenn wir so ein versprechen einfach nicht halten würden. Seit unserer Ankunft ist das Foto von Sam immer in meiner Tasche, so dass wenn die Möglichkeit besteht wir unseren Buben seine nun auch für uns allerletzte Reise antreten lassen können.

Heute war es soweit am Garylucas Beach, Lispatrick Lower, Co. Cork Irland trat er seine allerletzte Reise – auch wenn nur als Bild – an.

Auf dem Weg zum Meer liefen mir schon die Tränen über das Gesicht all zu gerne hätte ich ihn noch mit genommen, ach all zu gerne hätte ich ihn für immer behalten. Aber es ist nun mal Fakt ein Hundeleben ist sehr viel kürzer als ein Menschenleben. Einen Gedenkstein habe ich mir auch noch mit genommen, auf dass unser Bub in unserer neuen Bleibe SEINEN Platz bekommt.

In ewigen Gedenken an unsere treue Seele, weltbesten Sami-Bub, Elli die Angst vor Hunden genommen, Knutschkugel, Sturschädel ach was er alles so war – mach es gut !!!!!

Gedanken von Alex

Heute schreibe ich mal, ich möchte meine Gefühle wiedergeben die ich so hatte als wir aufgebrochen sind.

Ich arbeitete in einer großen Firma, die, wie so viele andere auch, in dieser Zeit nicht so viel Aufträge hatte und sparen musste. So gab es das Angebot, wer freiwillig geht, bekommt eine Abfindung.

Dass wir irgendwann mal woanders leben wollen, unser Haus verkaufen wenn die Kinder groß sind, mehr Leben und genießen wollen, das alles stand schon lange fest. Nun war es so daß die Kinder groß waren und ihren eigenen Weg gehen konnten. Arbeit nicht so rosig, kam der Gedanke wieder in den Sinn, wir wollten doch eh weg. Und so reifte dann der Entschluss dass wir hier zusammenpacken und ein neues Leben beginnen. Nach Irland soll es gehen, da wir uns irgendwie und unabhängig voneinander dorthin verbunden fühlen. Also habe ich das Angebot der Firma angenommen, wir haben das Haus zum Verkauf ausgeschrieben und den Kindern eine eigene Wohnung besorgt. Jeder fragte natürlich was ich dann vor habe. Antwort war immer die gleiche, wir werden nach Irland gehen.
Das sagt sich ziemlich leicht wenn es noch nicht so weit ist. Und doch, als wir starteten, in Richtung Fähre nach Dunkirk, wurde es schon mulmig. Gedanken kreisen im Kopf, von wird schon werden, bis wie bescheuert bist du eigentlich. Ich hatte eigentlich alles. Ein Haus, guten Job, super Chef, tolle Kollegen gutes Einkommen und vor allem eine wundervolle Frau. Und doch lässt du das alles liegen und brichst in eine ungewisse Zukunft auf. Ruinierst vielleicht alles was du bisher erreicht hast. Warum??

Tja, warum?

Urlaub zu machen ist eine Sache, nicht mehr heim zu wollen weil es gerade so schön ist, das wird wohl jeder kennen. In diesem Land dann zu leben mit seinem ganzen System ist schon was ganz anderes. Ich möchte nicht allzu politisch werden, jeder kann von der aktuellen Situation in Deutschland halten was er will, es geht uns nach wie vor sehr gut. Ein Gesundheitssystem wie in Deutschland z.b. sucht man anderenorts meist vergeblich. In Irland ist es auf jeden Fall schlechter.

Dann der Verkehr, die Straßen, oder sollte ich besser Wege schreiben, alles ist eben anders. Die Sprache natürlich auch. Auch wenn ich mich durchaus verständigen kann, wird es reichen um dort einen halbwegs vernünftigen Job zu bekommen?
Finden wir eine Wohnung? Durch die Flüchtlingsströme nach Europa hat auch Irland viele aufgenommen die natürlich irgendwo leben müssen. Dies führt hier zur Wohnungsnot. Und genau dann fahre ich da hin… Ganz prima.

Zusammengefasst kann man durchaus sagen, hatte ich die Hosen ziemlich voll.

Mittlerweile sind wir auf der Fähre und unterwegs in Richtung neue Heimat. Die See wird stürmischer und es dauerte nicht lange, da wurde die Ankunft um 4h nach hinten geschoben. Es waren dann 28 statt 24h… Das geht ja schon gut los.

Um 4 Uhr morgens fuhren wir dann von der Fähre ab und hatten noch 2,5h Autofahrt bis zu unserem ersten Heim. Diese Fahrt hat mir dann aber gezeigt, dass die Entscheidung doch richtig war. Du fährst, es wird langsam hell, die Umgebung erwacht und es schießt dir einfach in Kopf.

Hier bist du Zuhause.

Wir werden noch viele Hürden nehmen müssen, viele negative Erfahrungen machen, bis wir da sind wie wir es uns vorstellen. Aber ich glaube fest daran dass es das alles wert ist, für seinen Traum zu kämpfen, alles zu geben, eine Schlacht kann man mal verlieren aber der Krieg wird gewonnen, das steht für mich fest. Und mit jedem Tag hier wird dieser Entschluss mehr und mehr richtig.

Angekommen

Seit dem Augenblick als wir die Fähre verlassen haben, fährt Alex als ob er hier schon immer mit dem Auto unterwegs wäre und das mit einem deutschen Auto, also mit einem Linkslenker. Dann waren wir heute in Bantry auf der Rückfahrt, macht Alex auf einmal das Navi aus und meinte „ich kenn mich hier schon voll aus“ – alles klar nach 3 Tagen in Irland. Und nicht das hier jemand denkt, na die Strecke fahren sie wahrscheinlich schon seit 3 Tagen, nein die Strecke sind wir heute das erstemal gefahren.

Aber auch bei mir beschleicht sich ein wohliges Gefühl – anders kann ich es derzeit nicht benennen. Ich fühle mich nicht wie im Urlaub oder als Fremde sondern eher so als ob das alles hier normal ist – so wie immer halt. Wir fühlen uns wohl.

Kann man es schon als Heimat benennen, wenn wir erst 3 Tage hier sind? Keine Ahnung – spontan aus dem Bauch raus würde ich sagen JA. Wir sind da angekommen wo wir irgendwie und warum auch immer hingehören.

Fühlt sich alles richtig an auch wenn wir noch keine Arbeit haben geschweige denn eine längerfristige Unterkunft. Momentan haben wir uns ja für 1 Monat in einem Ferienhaus eingemietet, hier müssen wir Ende April raus. Wird spannend, ob wir bis dorthin ein Haus zur Miete gefunden haben. Aber irgendwie keine Panik sondern eher relaxt „na das wird schon werden“ auch wenn der Markt für Mietobjekte hier nicht gerade rosig aussieht. Tiefen entspannt trifft es glaube ich ganz gut.

Oft ertappe ich mich, wie ich hinterfrage, na das kann doch so jetzt aber gar nicht sein. Aber wenn ich mich selbst hinterfrage: wer bestimmt denn, wie es zu sein hat? Ich denke es sind alte Muster oder verhaltensarten die wir durch unser Umfeld erlernt haben. Irgendwie ändert sich gerade alles, nicht nur das Land auch ich verändere mich. Ich fühle mich hier so ungezwungen. Kein denken mehr, kann ich jetzt so unter die Leute gehen, passt alles, sitzt alles – sondern ich fühl mich wohl wir können los.

Und da ist es wieder: Wachstum fängt an, wenn man sich aus seiner Komfortzone bewegt.

Foto von Alex entstanden in unserem Urlaub 09/2023 im Kilarney-Nationalpark.

Ich halb da und doch nicht da – wie zwischen 2 Welten.
Da kommt dann doch wieder die Hexe in mir durch, die denkt nämlich dass ich hier an einem sehr wichtigen Ort für mich bin.

Mutig oder doch eher der reine Wahnsinn

Wie oft haben wir seit unserem Entschluss nach Irland auszuwandern, das Wort MUTIG gehört.

Ist es tatsächlich mutig seinem Traum zu folgen? Oder ist es mutig seinen Weg zu gehen, der für andere vielleicht nicht „normal“ erscheint für uns aber schon.

Eigentlich wagen wir nur den Schritt aus der Komfortzone, aus dem Bereich in unserem Leben, in dem momentan alles ruhig und in geordneten Bahnen verläuft.
Die Kinder sind groß und gehen Ihren Weg, wir haben unser Eigenheim und unsere Jobs in Deutschland. Warum also ausbrechen – es passt doch so wie es ist.

Passt es wirklich?

Wir hatten getrennt von einander vor Jahren den Traum einmal auszuwandern und zwar nach Irland. Dann waren wir letztes Jahr hier in Irland und haben Urlaub gemacht und es war das aller erste Mal, dass keiner von uns Heim wollte. Dieses Land, diese Menschen, diese Mentalität – das waren wir.

Und nun sind wir hier in Irland und leben unseren Traum – was soll passieren?
Das schlimmste ist wir gehen wieder heim, weil wir festgestellt haben, dass es doch nicht das war, was wir wollten.

Ist es das Wert? Defintiv JA

Möchten wir mit 70 auf der Couch sitzen und sagen „Hätten wir es damals einfach mal gemacht“ oder lieber „Gut das wir es gewagt haben“

Es ist nicht so das uns nicht manchmal die „Düse geht“ und wir darüber nachdenken, waren das wir mal wieder, mit unseren spontanen und unüberdachten IDEEN oder war es richtig?
Und schlußendlich kommen wir immer wieder zurück auf

RICHTIG – wenn nicht jetzt wann dann

Raus aus der Komfortzone, aus der Gewohnheit ist nicht einfach. Auch holpert es wenn man mal den Gang wechselt, aber welchen Preis müssen wir zahlen nicht unseren Traum zu leben oder wenigstens probieren ihn zu leben. Der Preis ist höher als das holpern, wenn wir in den nächsten Gang schalten, der Preis ist unseren Traum zu begraben und das wollen wir beide nicht.

Also nennt uns gerne mutig, auch wenn wir es anders sehen, doch seit Euch gewiss, auch wir, zweifeln so manchmal an uns und unserer Idee, aber am Ende des Tages heißt es IMMER

Lass es uns probieren, wir möchten beide nicht irgendwann dasitzen und uns sagen hören:

„Hätten wir es einfach mal gewagt“

Die Devise lautet einfach machen und sich nicht von seinen Träumen abbringen lassen, nur weil es in der Komfortzone momentan so unendlich bequem ist. Bequem kann jeder !!!

IRLAND wir kommen

Es geht endlich los.

Start war um 8:45 Uhr in Diebach bei Rothenburg o.d. Tauber
Unser Bus war voll beladen, die Hunde gut gesichert in Ihrer Transportbox machten wir uns auf den Weg Richtung Dunkirk zur Fähre Richtung Irland – Rosslar.
Es war eine sehr angenehme Anreise, kaum Verkehr nur in und um Antwerpen gab es einen Stau, da wir genau im Feierabendverkehr ankamen.
In Dunkirk haben wir kurz noch eine Kleinigkeit gegessen und schon ging es auf Richtung Hafen.
Nach der Zollkontrolle standen wir auch schon bereit, um unser Auto im Frachtraum unserer Fähre zu parken. Leider mussten wir hier noch ca. 1 Stunde warten bis es dann endlich los ging.
An Board angekommen bezogen wir unsere Kabine, die wir zum Glück mit unseren Hunden teilen durften.
Es hätte kurz nach der Abfahrt um 0:55 Uhr noch ein Abendessen oder sagen wir eher ein Mitternachtsessen gegeben, aber das haben wir kpl. verschlafen, auch die Ausfahrt aus dem Hafen haben wir verschlafen.
Frühstück und Mittag essen konnte ich noch genießen, dann ging es los. Schlechtes Wetter zog auf, auf Grund dessen hatten wir dann auch 4 Stunden Verspätung und kamen statt um 00:55 Uhr erst um 4:00 Uhr in Rosslare an.
Die Hunde waren meines Erachtens genau so Seekrank wie ich. Wir lagen nur noch auf dem Bett. Ich durfte nur auf einer Seite liegen und am besten mich nicht bewegen, damit mir nicht schlecht wurde. Ein Versuch am Abendessen teilzunehmen scheiterte und ich lag zügig wieder in der Kabine auf meinem Bett und hoffte das wir bald wieder eine ruhige Fahrt aufnehmen können. Ich bin nur froh, dass ich mit einem sehr guten Schlaf gesegnet bin. So konnte ich den größten Teil des Seegangs verschlafen und wurde erst wach als die Durchsage kam, dass wir bald am Hafen sind.

Wir waren alle heilfroh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben

Dann ging es des nächtens noch auf Richtung Macroom zu unserem Ferienhaus.

Seit gestern, 28. März 2024, befinden wir uns nun in der Nähe von Macroom, haben es uns hier in unserem Ferienhaus für die nächsten 4 Wochen gemütlich gemacht und werden dann ab Dienstag, es ist gerade Ostern, auf die Suche nach einer festen Unterkunft für uns 4 machen.

Den Wellengang hatten wir alle noch 1 Tag nach verlassen des Schiffes im Körper, egal wo wir standen, wir hatten ständig das Gefühl, das der Boden schwankt, was aber definitiv nicht der Fall war.

Bis demnächst Eure Auswanderer Tanja & Alex mit Bruno und Luna

Das sind wir!

Über uns

2 Chaoten auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt.

Mit von der Partie unsere Hunde Bruno und Luna

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Luna
Bruno